Wandern und Ausflugsziele im Erzgebirge






Drebacher Krokuswiesen Drebach

Drebacher Krokuswiesen Drebach Drebach Drebacher Krokuswiesen 09430 Drebach Telefon: 03 73 41 Telefax: 03 73 41 Der Krokus hat sich in Drebach weit verbreitet und hat sogar eine besondere Lokalform (Crocus vernus Wulf. forma Drebachiensis bzw. Crocus albiflorus var. neapolitanus forma Drebachiensis) herausgebildet. Krokuswiesen können Sie jedes Jahr zwischen Anfang März bis Ende April bewundern. Es gibt in Drebach über 40 Flächennaturdenkmale, ca. 7 ha, auf denen die wildwachsenden violetten Drebacher Frühlingskrokusse, auch "Nackte Jungfern" genannt, angesiedelt sind. Ein Pfarrer namens David Rebentrost (1648 - 1703), der gleichzeitig Arzt, Heilpraktiker und Pflanzenzüchter war, soll der Legende nach dem Sächsischen Kurfürsten Johann Georg II nach einem Jagdunfall im nahegelegenen Heinzebankgebiet ärztliche Hilfe geleistet haben. Zum Dank durfte sich David Rebentrost drei Pflanzen aus dem kurfürstlichen botanischen Garten in Dresden aussuchen. Diese drei Pflanzen waren eine Eibe, die Doldige Vogelmilch (Doldiger Milchstern) und der Frühlingskrokus. Der Krokus hat sich nun großflächig im Ort verbreitet. Die Doldige Vogelmilch ist in einigen Gärten noch heute vertreten und blüht im Mai. Die Eibe steht im Pfarrgut (Pflanze abgestorben) erzgebirge,Drebacher Krokuswiesen,Drebach,holzhau,erzgebirge,osterzgebirge,westerzgebirge,erzgebirgsvorland
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Redakteur: Tino Bellmann
Erstellt: 12.05.2008
Aktuell: 18.05.2008



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