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Sonderausstellung von Gunther Galinsky im Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg

Die Sonderausstellung „Schon vergessen? Fotodokumente zur Freiberger Zeitgeschichte zwischen den Jahren 1956 und 2003“  mit Fotoarbeiten von Gunther Galinsky im Stadt- und Bergbaumuseums Freiberg, Am Dom 1, wird verlängert bis zum 24. August 2008 !

Die Fotoausstellung mit Arbeiten von Gunther Galinsky, Freiberg, präsentiert in einer eindrucksvollen Retrospektive annähernd 200 Fotos, die im oben angegebenen Zeitraum entstanden. Sie lassen sich in Fotos vor der Wende, zur Wendezeit und nach der Wende unterteilen. Die Abbildungen in jedem einzelnen Bilderrahmen erzählen eine kleine Geschichte. Thematische Schwerpunkte sind beispielsweise Porträts, Gebäude, Ereignisse und „der besondere Blick“. Neben ausgewählten Fotografien präsentiert der Jubilar einige seiner Druckschriften, darunter die in den letzten Jahren entstandenen Bücher und die von ihm im Laufe von einem halben Jahrhundert benutzten Kameras.

Portrait Gunther Galinsky: Seit Jahrzehnten frönt Gunther Galinsky, der jetzt seinen 70. Geburtstag begeht, seinem Hobby Fotografie. Bis heute begleitet ihn die Kamera auf seinen Wegen, mit der er als scharf beobachtender Dokumentarist des aktuellen Geschehens, als Entdecker des besonderen Motivs alles Festhaltenswerte auf „Film“ bannt. Was den Jubilar auszeichnet und sich in seinen Motiven deutlich widerspiegelt, ist seine tiefe Liebe zu Freiberg und zur gesamten Region. Man braucht dazu nur eines der sieben Bücher, die seit 1998 entstanden sind, zur Hand nehmen. Dort thematisierte Gunther Galinsky gemeinsam mit der Freiberger Journalistin und Buchautorin Sabine Ebert beispielsweise Gottfried Silbermann, sein Erbe und seine Erben oder beschäftigte sich mit Interessantem und Wissenswertem aus dem Landkreis. Als Kassenschlager mit mittlerweile fünf Auflagen erwies sich der 2001 vorgestellte Band „Freiberg – Als die Schornsteine noch rauchten“, eine „Stadtchronik“ der Jahre 1945 bis 1989 in Bildern. Bedarf es eines weiteren Beweises für die Feststellung, dass sich Gunther Galinsky auf dem Zenit seines Schaffens befindet? Der Jubilar suchte und fand seit über vier Jahrzehnten immer wieder Mitstreiter, riss sie in seiner Begeisterung für die Fotografie mit und brachte sie im Kreis der Freiberger Fotofreunde zusammen. Pflege des Gemeinschaftssinnes, fachlicher Austausch und Realisierung von Projekten gehen bei den Fotofreunden Hand in Hand. Gunther Galinsky war und ist hier Spiritus Rector wie Motor zugleich. Was dank gegenseitig befruchtenden Wirkens speziell im letzten Jahrzehnt als kooperative Leistung entstand, kann sich wahrlich sehen lassen. Dazu zählen, um wenigstens einige Leuchttürme zu nennen, die Fotobände „Freiberg erleben….“ von 2004 und „Freiberg – Eine Region erleben“ aus dem Jahr 2007. Auch eine ganze Reihe von Ausstellungen müssen in diesem Kontext angeführt werden, so die im Stadt- und Bergbaumuseum anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Fotofreunde im Jahr 2000 und die im Jahr 2007 präsentierte Exposition mit Impressionen aus dem Freiberger Land.

Das Museum hat von Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr geöffnet. Letzter Einlass 16.30 Uhr. Montag geschlossen.

(Auszugsweise nach einer Pressemitteilung des Stadt- und Bergbaumuseums Freiberg.)

Informationen zu diesem Artikel:

Redakteur: Tino Bellmann
Erstellt: 04.08.2008
Aktuell: 28.07.2009
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